Darf Alufolie in den Airfryer? Ich hab’s für dich getestet

Alufolie im Airfryer funktioniert grundsätzlich – aber wirklich sinnvoll ist sie nur in bestimmten Fällen. Ich hab’s ausprobiert und zeige dir, wann sie hilft und worauf du achten solltest.
Wann Alufolie im Airfryer wirklich Sinn macht
In den meisten Fällen brauchst du sie einfach nicht. Es gibt aber ein paar Fälle, bei denen Alufolie im Airfryer praktisch ist:
- Saftig statt knusprig: Ein kleines „Päckchen“ aus Alufolie sorgt dafür, dass Zutaten wie z.B. Lachs in ihrem eigenen Saft in der Folie garen.
- Weniger Reinigung: Kein Anbrennen oder Schrubben, durch Alufolie bleibt der Garkorb sauberer. Aber: Mit einfachen Tricks zur Reinigung kannst du auf Folie verzichten.
Mein wichtigster Tipp für dich: Solltest du keinen direkten Kontakt von deinen Zutaten zur Alufolie vermeiden will, wickle alles zunächst in etwas Backpapier und dann in Alufolie.
Wann du lieber auf Alufolie verzichtest
Alufolie hilft dir nicht, knuspriges Essen zuzubereiten. Für alles, was knusprig werden soll – Pommes, Gemüse und Nuggets - ist Alufolie kontraproduktiv.
Sie blockiert den Luftstrom, der deine Speisen so knusprig macht. Das Ergebnis wird weich statt crispy. Also merke dir: alles, was knusprig werden soll = keine Alufolie!
Ist Alufolie im Airfryer gefährlich?
Ich kann dich beruhigen, sie ist nicht gefährlich, wenn du sie richtig verwendest:
- Nie lose reinlegen, denn dann kann sie hochfliegen und die Heizelemente blockieren.
- Achte darauf, dass die Luftzirkulation nicht komplett blockiert wird.
Alufolie verträgt Hitze deines Airfryers problemlos und dein Gerät nimmt keinen Schaden.
Mein Fazit: Alufolie nur gezielt einsetzen
Nach meinem Test ist der Einsatz von Alufoie ziemlich klar:
- Ich nutze sie nur, wenn sie einen echten Vorteil bringt. Z.B. für Spareribs mit Barbecuesauce oder Zartes Pulled Pork in BBQ-Rub.
- Für alles, was knusprig werden soll, gilt: Keine Alufolie verwenden und den Airfryer machen lassen.